Ab der Programmversion 1.7.15 und der GH263-Version 4.1.8 ist es möglich, die Spannungsebene 132kV auszuwählen. Dazu gibt es im Gegensatz zu den bisherigen Spannungsebenen einige Besonderheiten zu beachten.
Bei der Berechnung der Abstände zu Kreuzungsobjekten werden nur die äußeren Abstände für die Spannungsebene 132kV berücksichtigt. Die inneren Abstände (Phasenabstände) werden weiterhin für 110kV berechnet.
Die Verwendung der Spannungsebene 132kV setzt folgende Punkte voraus:

Spannungsebene
Der Leitungstyp wurde entsprechend erweitert, sodass in der Auswahlbox für die Leitungsart einer Leitung die Option für die 132kV zu finden ist. Ebenso enthält die Auswahlbox der Spannungsebene beim Stromkreis den Eintrag "132".
Kreuzungsobjekte werden im Programm durch die Nachweisobjekte abgebildet. Für die Bestimmung der Mindestabstände werden folgende Informationen benötigt:
Die Objektkennung ist in den Sachdaten des Nachweisobjektes verzeichnet. Die Werte für die Berechnungsvorschrift und die Spannungsebene finden Sie in den Sachdaten des Abspannabschnittes.

Einstellungen im Abspannabschnitt
Der Mindestabstand für Geländenachweise wird auch wie ein normales Kreuzungsobjekt aus der Spannungsebene ermittelt und nicht mehr aus dem Eintrag "Abstand Bodenabstandskurve" der Sachdaten des Abspannabschnitts.
Der Eintrag für die Bodenabstandskurve wird nur noch für das Einzeichnen der Bodenabstandskurve verwendet. Hier ist weiterhin der gewünschte Wert für die Bodenabstandskurve manuell einzutragen.
Steht in den Sachdaten des Nachweisobjektes unter "Vorschrift für Nachweis" der Eintrag "Kein Eintrag", dann wird die Norm aus dem Abschnitt verwendet. Sie können jedoch hier die Norm selbst einstellen und so die verwendete Norm überschreiben.

Normen im Nachweisobjekt

Leitungsbezeichnung

Spannungsebenen der Phasen

Legende des Höhenplans
Bei Leitungskreuzungen wird stets die maximale Spannungsebene der beteiligten Abschnitte als ausschlaggebende Spannungsebene ermittelt.